100 Jahre Unabhängigkeit Litauens: „Unabhängigkeit – Okkupation – Partnerschaft: Eine historische Analyse der deutsch-litauischen Beziehungen“

Die 100-jährige Unabhängigkeit Litauens wird im Erfurter Europa Gespräch am 17. Oktober 2018 aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Prof. Dr. Joachim Tauber wird auf die deutsch-litauische Beziehung zwischen 1918 bis 1990 zurückblicken und mit Dietrich von Kyaw das gegenwärtige Verhältnis der beiden Staaten im Rahmen der EU und NATO untersuchen.

Litauische Dokumentarfilme im Kino „Cinema Quadrat“/Mannheim

Im März und April laufen im Cinema Quadrat, dem kommunalen Kino in Mannheim, zwei litauische Dokumentarfilme.

„Liebe Oma, guten Tag!“ beleuchten die Schwestern Jūratė und Vilma Samulionytė ihre Familiengeschichte, ausgehend von ihrer deutschen Großmutter, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Litauen geblieben ist. Beide Regisseurinnen werden am Sonntag, 25.3., bei der Vorführung im Cinema Quadrat anwesend sein.

„Der Meister und Tatjana“ („Meistras ir Tatjana“) ist ein lebendiges Künstlerporträt des litauischen Fotografen Vitas Luckus, das sowohl eine intensive Liebesgeschichte wie auch ein akribisches Zeitbild der litauischen Gesellschaft der 1960er und 1970er Jahre zeichnet.

Bei der Vorführung am Sonntag, 8. April 2018, hält Thomas Schirmböck eine Einführung zum Film. Schirmböck ist Kurator der Ausstellung „Rimaldis Vikšraitis: Am Rand der bekannten Welt“ im Mannheimer Zephyr – Raum für Fotografie. Die beiden Filme laufen im Begleitprogramm der Ausstellung in Kooperation mit Zephyr.

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„Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen“ —
Podiumsdiskussion und Buchvorstellung am 1. Februar 2018 in Berlin

Die Präsentation des Buches „Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen“ bietet die Gelegenheit, über die unterschiedlichen Aspekte deutsch-litauischer Beziehungen zu diskutieren und den Blick auf ihre Zukunft zu richten. Die Veranstaltung findet in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Litauen erklären, Litauen verstehen –
Blicke auf einhundert Jahre moderne Republik

25. März 2017: Diskussionsrunde auf der Leipziger Buchmesse
mit Claudia Sinnig, Giedrė Jankevičiūtė, Nerijus Šepetys und Joachim Tauber

Giedrė Jankevičiūtė und Nerijus Šepetys, die beiden Herausgeber des zur Leipziger Buchmesse erscheinenden bebilderten Sammelbands Fortsetzung folgt: Im Zuge der Moderne, und der Leiter des Lüneburger Nordost-Instituts Joachim Tauber sprechen mit der Autorin und Übersetzerin Claudia Sinnig über verschiedene Konzepte von Litauen, die Lektionen des bewegten Jahrhunderts – und gleichen das in Leipzig vermittelte Bild mit vorherigen ab.

Zum Tod von Stephan Mainz

Das Deutsch-Litauische Forum trauert um Stephan Mainz, der am 16. Dezember 2016 überraschend in Berlin gestorben ist.

Herr Mainz, Jahrgang 1936, studierte in den 50er Jahren Ingenieurswissenschaften an der Freien Universität Berlin. In der Folge übernahm er in Deutschland und im Ausland leitende Positionen in der Baustoffindustrie. So baute Herr Mainz nach 1990  in Litauen die Firma Eternit Baltic in Akmenė erfolgreich auf.

Diese Beziehung zu Litauen war der Grund, weswegen die Deutsch-Litauische Gesellschaft ihn für eine Mitarbeit gewinnen konnte.

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Russland und der Westen:
Von der Entfremdung zur Bedrohung der Europäischen Friedensordnung

Im Anschluß an die DLF-Mitgliederversammlung 2016 am 29.11.2016 in der Botschaft der Republik Litauen wird Herr Gernot Erler, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Rußland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft der Bundesregierung, einen Vortrag zum Thema „Russland und der Westen: Von der Entfremdung zur Bedrohung der Europäischen Friedensordnung” halten und damit einen ersten wichtigen Beitrag zum Schwerpunkt „Sicherheit“ des DLF für das Jahr 2017 leisten.