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Unabhängigkeit – Okkupation – Partnerschaft: Eine historische Analyse der deutsch-litauischen Beziehungen

17. Oktober 2018 um 18:00 - 20:00

16. Februar 1918 – Vor 100 Jahren erlangte der baltische Staat seine Unabhängigkeit. Anlässlich dieses Jubiläums befindet sich die litauische Bevölkerung im gelb, grün, roten Fieber. Nationalflaggen schmücken die Gebäude und Straßen Litauens.
1918 erlangte Litauen mittels deutschen Einflusses seine Unabhängigkeit von Russland, doch wurde der kleine Staat 1940 Teil der Sowjetunion und im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges durch Deutschland besetzt. Mit dem Zerfall der Sowjetunion erlangte Litauen schließlich am 11. März 1990 staatliche Unabhängigkeit.

Seitdem sind die deutsch-litauischen Beziehungen von einem freundschaftlichen Verhältnis geprägt. Auch Thüringen ist durch eine Vielzahl an Städte-, Gemeinde- und auch Schulpartnerschaften mit Litauen verbunden. Auf europäischer Ebene ist Deutschland ein wichtiger Handelspartner für Litauen. Im vergangenen Jahr wurde ein deutsches Kontingent auf litauischem Territorium stationiert, als Teil eines NATO-Bataillons.Ziel dieser Stationierung ist insbesondere die Förderung der Sicherheit der baltischen Staaten aufgrund der Sorgen der Bevölkerung nach der russischen Annexion der Krim.

Die 100-jährige Unabhängigkeit Litauens wollen wir in unserem Erfurter Europa Gespräch aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, indem wir mit Prof. Dr. Joachim Tauber auf die deutsch-litauische Beziehung zwischen 1918 bis 1990 zurückblicken und mit Dietrich von Kyaw das gegenwärtige Verhältnis der beiden Staaten im Rahmen der EU und NATO untersuchen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt Sie gemeinsam mit dem Litauischen Honorarkonsulat in Erfurt und dem Deutsch-Litauischen-Forum e. V. herzlichst dazu ein,  im Rahmen der Erfurter Europa Gespräche die deutsch-litauischen Beziehungen zu erkunden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Programm

Begrüßung
Maja Eib
Landesbeauftragte der Konrad-Adenauer-Stiftung für Thüringen

Moderation
Blanka Weber
Journalistin, Autorin und Moderatorin

Einführende Beiträge

Deutschland und Litauen 1918–1990: Überlegungen zu einer besonderen Beziehung
Prof. Dr. Joachim Tauber
Vorsitzender des Deutsch-Litauischen Forums und Direktor Nord-Ost Instituts an der  Uni Hamburg

Litauen als Partner Deutschlands in der EU und NATO
Botschafter a. D. Dr. Dietrich von Kyaw
ehemaliger Ständiger Vertreter Deutschlands bei der EU und Berater der litauischen Regierung

Gespräch und Publikumsfragen

Schlusswort
Bernd Moser
Litauischer Honorarkonsul, Vorstandsmitglied des Deutsch-Litauischen Forums e. V.

Anschließend kleiner Empfang mit Zeit zur Begegnung und persönlichen Gesprächen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit der beiliegenden Karte oder per E-Mail verbindlich an. Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben. Sie erhalten keine schriftliche Bestätigung.

Es steht nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung. Fahrt- und Parkkosten können nicht erstattet werden.

Die Veranstaltung wird multimedial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial von den Teilnehmern zeitlich unbegrenzt für online und print erstellte Veranstaltungsberichte, Jahresberichte, Jahresprogramme und Einladungen durch die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. für Zwecke der Presse und
Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf.

Bildnachweis: Humphrey Muleba / Unsplash

Details

Datum:
17. Oktober 2018
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Kulturforum Haus Dacheröden
Anger 37
Erfurt, 99084 Deutschland
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