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Wirkung und Ausstrahlung der Reformation auf das Baltikum
Tagung am 12. und 13. Mai 2017

12. Mai 2017 um 19:00 - 13. Mai 2017 um 18:00

Die Gesellschaft für Baltische Studien e.V. nimmt das 500jährige Reformationsjubiläum zum Anlass, um auf ihrer 2. Jahrestagung der Frage nach der Wirkung und Ausstrahlung der Reformation auf das Baltikum nachzugehen.

Der geographische Raum Baltikum wird hier in seiner modernen Begrifflichkeit gefasst und schließt die Gebiete der heutigen Länder Litauen, Lettland und Estland, sowie das im nördlichen Ostpreußen gelegene, historisch von Litauern besiedelte Preußisch-Litauen (in der litauischen Terminologie: Kleinlitauen) ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden neben den Auswirkungen der Reformation in unmittelbar konfessioneller Hinsicht vor allem die geistig-kulturellen Entwicklungen stehen, die maßgeblich von der Reformation angestoßen wurden und bis in unsere Zeit hinein wirken. In diesem Zusammenhang sind die Gründung der Universitäten Königsberg und Dorpat, die Herausbildung der schriftsprachlichen Traditionen des Altpreußischen, Litauischen, Lettischen und Estnischen, eines religiösen und weltlichen Schrifttums in diesen Sprachen und letztlich auch die Herausbildung der jeweiligen Nationalliteraturen zu nennen.

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Tagungsprogramm (PDF)

Programm

Freitag, 12. Mai 2017

19.00 Uhr
Begrüßung

  • PD Dr. Christiane Schiller
    Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Baltische Studien e.V.
  • Fr. Nerija Bendinskiene
    Geschäftsträgerin a. i. der Republik Litauen
  • Fr. Dr. Britta Klosterberg
    Leiterin des Studienzentrums der Franckeschen Stiftungen

Eröffnungsvortrag

Dr. Selbastian Rimestad
Universität Erfurt
Die Reformation und ihre Folgen im Baltikum. Ein Überblick

Anschließend laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Empfang ein.

Samstag, 13. Mai 2017

9:30
PD Dr. Christiane Schiller
Humboldt-Universität zu Berlin
Einführung

9:40
Florian Sommer
Universität Zürich
Sprachkontakt zur Zeit der Reformation: das Schicksal des Altpreußischen

10:10
Dr. Birute Triskaite
Institut für Litauische Sprache, Vilnius
Die ersten litauischen Lutheraner: Stanislaus Rapagelanus

10:40 – 11: 00 Uhr
Kaffeepause

11:00
Dr. Vilma Zubaitiene
Universität Vilnius
Die Rolle der Bibelübersetzung für die Kodifizierung der litauischen Sprache

11:30
PD Dr. Christiane Schiller
Humboldt-Universität zu Berlin
Hallescher Pietismus und lutherische Orthodoxie in ihrem Engagement für Preußisch-Litauen

12:15 – 14:00 Uhr
Mittagspause

14:00
Prof. Dr. Helmut Schaller
Marburg
Johann Severin Vater (1771–1826) – ein Hallenser Sprachwissenschaftler

14:30
PD Dr. Anna Helene Feulner
Humboldt-Universität zu Berlin
Reformation und Minderheitensprachpflege in Preußisch-Litauen

15:00
Dr. Žavinta Sidabraite
Institut für Litauische Literatur und Folklore, Universität Klaipėda
Die litauische Ausgabe von Friedrich Eberhard von Rochows Der Kinderfreund und deren Bedeutung für das preußisch-litauische Schulwesen

15:30 – 16:00 Uhr
Kaffeepause

16:00
Dr. Renate Silina-Pinke
Institut für Lettische Sprache; Universität Lettlands
Die lettischen reformatorischen Texte des 16. und 17. Jahrhunderts im 21. Jahrhundert: das Korpus der altlettischen Texte und das historische Wörterbuch des Lettischen

16:30
PD Dr. Harald Bichlmeier
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Luthers Schriften im Baltikum. Ein Projektbericht

Details

Beginn:
12. Mai 2017 um 19:00
Ende:
13. Mai 2017 um 18:00

Veranstaltungsort

Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1
Halle (Saale), 06110 Deutschland
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Telefon
0345 2127 400
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