Litauische Dokumentarfilme im Kino „Cinema Quadrat“/Mannheim

Im März und April laufen im Cinema Quadrat, dem kommunalen Kino in Mannheim, zwei litauische Dokumentarfilme.

„Liebe Oma, guten Tag!“ beleuchten die Schwestern Jūratė und Vilma Samulionytė ihre Familiengeschichte, ausgehend von ihrer deutschen Großmutter, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Litauen geblieben ist. Beide Regisseurinnen werden am Sonntag, 25.3., bei der Vorführung im Cinema Quadrat anwesend sein.

„Der Meister und Tatjana“ („Meistras ir Tatjana“) ist ein lebendiges Künstlerporträt des litauischen Fotografen Vitas Luckus, das sowohl eine intensive Liebesgeschichte wie auch ein akribisches Zeitbild der litauischen Gesellschaft der 1960er und 1970er Jahre zeichnet.

Bei der Vorführung am Sonntag, 8. April 2018, hält Thomas Schirmböck eine Einführung zum Film. Schirmböck ist Kurator der Ausstellung „Rimaldis Vikšraitis: Am Rand der bekannten Welt“ im Mannheimer Zephyr – Raum für Fotografie. Die beiden Filme laufen im Begleitprogramm der Ausstellung in Kooperation mit Zephyr.

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„Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen“ —
Podiumsdiskussion und Buchvorstellung am 1. Februar 2018 in Berlin

Die Präsentation des Buches „Hundert Jahre deutsch-litauische Beziehungen“ bietet die Gelegenheit, über die unterschiedlichen Aspekte deutsch-litauischer Beziehungen zu diskutieren und den Blick auf ihre Zukunft zu richten. Die Veranstaltung findet in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Litauen erklären, Litauen verstehen –
Blicke auf einhundert Jahre moderne Republik

25. März 2017: Diskussionsrunde auf der Leipziger Buchmesse
mit Claudia Sinnig, Giedrė Jankevičiūtė, Nerijus Šepetys und Joachim Tauber

Giedrė Jankevičiūtė und Nerijus Šepetys, die beiden Herausgeber des zur Leipziger Buchmesse erscheinenden bebilderten Sammelbands Fortsetzung folgt: Im Zuge der Moderne, und der Leiter des Lüneburger Nordost-Instituts Joachim Tauber sprechen mit der Autorin und Übersetzerin Claudia Sinnig über verschiedene Konzepte von Litauen, die Lektionen des bewegten Jahrhunderts – und gleichen das in Leipzig vermittelte Bild mit vorherigen ab.

Russland und der Westen:
Von der Entfremdung zur Bedrohung der Europäischen Friedensordnung

Im Anschluß an die DLF-Mitgliederversammlung 2016 am 29.11.2016 in der Botschaft der Republik Litauen wird Herr Gernot Erler, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Rußland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft der Bundesregierung, einen Vortrag zum Thema „Russland und der Westen: Von der Entfremdung zur Bedrohung der Europäischen Friedensordnung” halten und damit einen ersten wichtigen Beitrag zum Schwerpunkt „Sicherheit“ des DLF für das Jahr 2017 leisten.

Europa-Gespräch/Europa und seine Grenzen
Deutsch-Litauische Perspektiven 2016

Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt in Zusammenarbeit mit dem Honorarkonsultat der Republik Litauen für die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt und dem Deutsch-Litauischen-Forum (DLF) am 10. November 2016 zu einem Diskussionsabend ein.

Wozu gibt es Grenzen und welche Aufgaben sollen sie erfüllen, sollen sie trennen oder ordnen? Im heutigen Europa gibt es mehr als vielleicht gewünscht davon. So wissen wir, dass die Fläche des europäischen Kontinents im Osten vom Uralgebirge, im Süden vom Mittelmeer, im Westen durch den Atlantik und im Norden vom Nordkap u.a. eingegrenzt wird. Den Mittelpunkt dieser riesigen Fläche haben französische Geographen vom Institut Gèographique National im Jahre 1989 etwas nördlich der litauischen Hauptstadt Vilnius ausgemacht.

 

Euro-Einführung in Litauen: Politische und wirtschaftliche Auswirkungen

Hamburg, 8. Mai 2015, 11.30 Uhr

Am 1. Januar 2015 hat Litauen als 19. Mitgliedsland den Euro eingeführt. Mit harten Sparmaßnahmen und guten Wirtschaftsdaten hat sich das Land laut EU-Kommission den Eurobeitritt verdient, nachdem es im Jahr 2007 im ersten Anlauf knapp gescheitert war. Der südlichste und größte der drei Baltischen Staaten mit drei Millionen Einwohnern war während der Wirtschafts- und Finanzkrise ins Straucheln geraten, mit Einbrüchen von bis zu 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Doch seit 2009 hat sich das Land zurückgekämpft; mit Sparprogrammen, die für viele Bürger deutliche soziale und wirtschaftliche Einschnitte nach sich zogen. Der Lohn dafür folgte im Sommer 2014 mit der Zusage der Euroeinführung zu Beginn des Jahres 2015.